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17.11.2018

vor Ort SPD hält Erinnerung an Nazi-Zeit wach: Stolpersteine in Heimfeld geputzt.

Peter Harms. Uwe Hinsch. Ewald Kuhlmann. Alfred Rahnert. Walter Stein. Wilhelm Stein. Otto Gromball. Helmut Wichert. Johannes Bremer. Bertha Katzenstein. Hans Möller. Das sind nur einige Namen von vielen Menschen, die in Heimfeld gewohnt haben und dem Nationalsozialismus zum Opfer gefallen sind.

In Gedenken an diese Menschen wurde ein sogenannter Stolperstein mit einer Messingplatte vor ihrem letzten Wohnort gesetzt. Hinter den Namen stehen aber auch persönliche Geschichten, die die Gräueltaten des Nationalsozialismus erst so richtig begreifbar machen. Besonders erschütternd sind die Schicksale der Kinder im Städtischen Kinderheim im Eißendorfer Pferdeweg, die im Alter von zwei bis 13 Jahren den Nazis und deren Ideologie zum Opfer fielen und ermordet wurden.

Die SPD Heimfeld möchte diese Geschichten und Schicksale wieder in das Bewusstsein zurückholen und hat daher die Patenschaft für die Stolpersteine in Heimfeld übernommen. Diese mit Messingplatten versehenen Steine wurden vom Kölner Künstler Gunther Demnig gesetzt und sollen daran erinnern, dass die Menschen zwar weit weg von ihrer Heimat in Auschwitz, Treblinka und anderen Lagern ermordet wurden, der Anfang vom Ende aber in unserer unmittelbaren Nachbarschaft lag!

Am 17.11.2018 hat der letzte Rundgang stattgefunden. Dazu die stellvertretende SPD-Vorsitzende Claudia Loss: „Die SPD hat die Patenschaft dieser Steine übernommen um regelmäßig Rundgänge zu veranstalten, die Stolpersteine zu säubern und die Schicksale und Geschichten der Opfer nachzuerzählen. Wir laden herzlich alle Interessierten, Vereine und Institutionen ein uns beim nächsten Rundgang zu begleiten, denn wir sollten nie vergessen.“